Reisezeitraum: 03. - 07.05.2026

Kornelia Reintges
Kornelia steht lächelnd in einem schwarzen, ärmellosen Jumpsuit auf einer Terrasse mit Palmen im Hintergrund.
"Ich würde bei einer Reise immer mehrere Regionen miteinander kombinieren um sich von der Vielfalt der Inselbegeistern zu lassen"

Während der Süden mit Stränden, Wassersport und lebhaften Promenaden überzeugt, bieten der Westen und Norden Ruhe, Golf, Natur und ideale Bedingungen zum Wandern. Besonders beeindruckt haben mich das The Ritz-Carlton, Abama, der Teide-Nationalpark und der ursprüngliche Lorbeerwald im Anaga-Gebirge. Meine Empfehlung ist eine Kombination aus mehreren Regionen, um die ganze Vielfalt der Insel kennenzulernen.

Im Rahmen des DERTOUR Campus LIVE Deluxe durfte ich Teneriffa vom 3. bis 7. Mai 2026 intensiv kennenlernen. Die Reise führte mich von den sonnigen Küstenregionen im Süden und Westen bis in den grünen Norden der Kanareninsel. Dabei besichtigte ich einige der renommiertesten Luxushotels Teneriffas und entdeckte zugleich die landschaftliche Vielfalt rund um den Teide, die historische Stadt La Laguna und das ursprüngliche Anaga-Gebirge.

Der Süden Teneriffas: Strände, Promenaden und lebendige Urlaubstage

Der Süden Teneriffas präsentiert sich sonnig, lebhaft und abwechslungsreich. Rund um Costa Adeje erwarten Reisende schöne Strände, gepflegte Promenaden und zahlreiche Möglichkeiten für Wassersport und Freizeitaktivitäten.

Besonders beeindruckt hat mich das Bahía del Duque am Strand von El Duque. Die weitläufige Hotelanlage ist wie ein kanarisches Dorf gestaltet und wirkt mit ihren Türmen, Plätzen, Gärten und unterschiedlichen Gebäudeteilen fast wie eine eigene kleine Fantasiewelt. Das Hotel eignet sich für anspruchsvolle Gäste, die eine direkte Strandlage mit einer großen Auswahl an Restaurants, Pools und Rückzugsmöglichkeiten verbinden möchten.

Mein Hotelfavorit: The Ritz-Carlton, Abama

Mein persönlicher Favorit dieser Reise war The Ritz-Carlton, Abama an der Westküste Teneriffas. Das ruhig gelegene Luxusresort befindet sich inmitten subtropischer Vegetation und weitläufiger Bananenplantagen. Die Architektur verbindet maurische und asiatische Einflüsse und verleiht der Anlage ein außergewöhnliches Ambiente.

Die großzügigen Zimmer und Suiten sind stilvoll und zurückhaltend eingerichtet. Einige Kategorien können sogar mit eigenem Pool gebucht werden. Besonders gelungen finde ich die Aufteilung in Bereiche für Familien und exklusive Rückzugsbereiche für Erwachsene. Dadurch können unterschiedliche Gästegruppen ihren Urlaub ganz nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten.

Auch kulinarisch bietet das Resort eine große Auswahl. Ergänzt wird das Angebot durch den benachbarten 18-Loch-Golfplatz, der sich hervorragend für Reisende eignet, die Luxusurlaub und Golf miteinander verbinden möchten.

Geschwungener Hotelpool mit Sonnenliegen, weißen Schirmen und üppiger Gartenanlage.
Las Terrazas de Abama Suites: großzügiges Wohnen für Familien und Langzeitgäste

Oberhalb des Golfplatzes liegt das Las Terrazas de Abama Suites. Die Anlage überzeugte mich mit modernen und sehr geräumigen Suiten, die sich besonders für Familien, längere Aufenthalte oder Reisende eignen, die viel Platz und Privatsphäre schätzen.

Ein besonderes Highlight ist das Abama Kids Camp mit einer großen Außenfläche. Das Betreuungskonzept bietet Kindern viel Raum zum Spielen und Entdecken, während die Eltern die ruhige Atmosphäre der Anlage genießen können.

Der grüne Norden Teneriffas

Der Norden der Insel zeigt ein völlig anderes Gesicht. Hier ist die Landschaft grüner, ursprünglicher und deutlich fruchtbarer. Historische Orte, subtropische Gärten und Wanderwege prägen die Region rund um Puerto de la Cruz.

Für Reisende, die Natur, Kultur und Ruhe miteinander verbinden möchten, ist der Norden eine besonders gute Wahl. Gleichzeitig eignet er sich hervorragend als Ausgangspunkt für Ausflüge in den Teide-Nationalpark und in das Anaga-Gebirge.

Blick über den geschwungenen Pool und den tropischen Garten des Hotel Botánico bis zu den grünen Berghängen Teneriffas.
Hotel Botánico & The Oriental Spa Garden

Eine besondere Oase der Ruhe ist das Hotel Botánico & The Oriental Spa Garden. Das Hotel beeindruckte mich durch seine renovierten Zimmer und Suiten sowie durch den weitläufigen, parkähnlichen tropischen Garten.

Nach einem exquisiten Abendessen lädt die Anlage zu entspannten Spaziergängen durch die gepflegte Vegetation ein. Ein weiteres Highlight ist der rund 3.500 Quadratmeter große Oriental Spa Garden. Der Wellnessbereich verbindet traditionelle asiatische Rituale mit modernen Gesundheits- und Entspannungsprogrammen.

Für Wellnessreisende, Paare und Ruhesuchende ist das Hotel eine ausgezeichnete Wahl.

Gran Hotel Taoro: Geschichte und Eleganz über Puerto de la Cruz

Während unserer Reise übernachteten wir im aufwendig renovierten Gran Hotel Taoro. Das geschichtsträchtige Hotel blickt auf eine lange Tradition zurück und beherbergte bereits bekannte Persönlichkeiten wie Agatha Christie und König Alfonso XIII.

Die neoklassizistische Architektur harmoniert sehr schön mit der kolonial inspirierten Inneneinrichtung. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die Terrasse mit ihrem eindrucksvollen Blick auf den Teide. Auch die Gastronomie spielt im Hotel eine wichtige Rolle und wird von renommierten Köchen geprägt.

Vom Gran Hotel Taoro aus konnten wir die historische Stadt Puerto de la Cruz bequem zu Fuß erkunden. Diese Kombination aus eleganter Hotellerie, Geschichte und zentraler Lage macht das Haus zu einer interessanten Adresse für anspruchsvolle Kultur- und Genussreisende.

Vulkanlandschaft im Teide-Nationalpark

Am letzten Tag unserer Reise besuchten wir den Teide-Nationalpark, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Bereits die Fahrt über die zahlreichen Serpentinen war ein Erlebnis. Mit zunehmender Höhe veränderte sich die Landschaft und wurde immer karger und vulkanischer.

Oben angekommen, hatten wir einen freien Blick auf den Teide und konnten die außergewöhnliche Landschaft in Ruhe auf uns wirken lassen. Die dunklen Lavafelder, bizarren Felsformationen und weiten Hochebenen zeigen eindrucksvoll, wie stark der Vulkanismus Teneriffa geprägt hat.

Der Teide-Nationalpark ist für mich einer der Orte, die bei einer Teneriffa-Reise unbedingt eingeplant werden sollten.

Kleiner Vogel sitzt auf einem Geländer über einem dichten Wolkenmeer im Teide-Nationalpark.
Karge, geschichtete Vulkanlandschaft im Teide-Nationalpark mit tief stehender Sonne und vereinzelten grünen Pflanzen.
Schneebedeckter Gipfel des Teide ragt zwischen weißen Wolken in den tiefblauen Himmel.
La Laguna und das Anaga-Gebirge

Auf dem Weg in den Nordosten der Insel besuchten wir San Cristóbal de La Laguna. Die historische Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und begeistert mit farbenfrohen Häusern, traditionellen Innenhöfen und einem lebendigen Stadtbild.

Den krönenden Abschluss der Reise bildete die Fahrt in das grüne Anaga-Gebirge, das als UNESCO-Biosphärenreservat geschützt ist. Bei einem Spaziergang auf dem „Sendero de los Sentidos“, dem Weg der Sinne, tauchten wir in einen ursprünglichen Lorbeerwald ein.

Die moosbewachsenen Bäume, das dichte Grün und die angenehm ruhige Atmosphäre bildeten einen starken Kontrast zu den trockeneren Landschaften im Süden der Insel. Die Wanderwege waren gut ausgeschildert und eignen sich auch für Reisende, die nur eine kürzere Wanderung unternehmen möchten.

Meine Empfehlung für eine Teneriffa-Reise

Nach dieser Reise würde ich meinen Kundinnen und Kunden eine Kombination aus mehreren Inselregionen empfehlen. Der Süden bietet Strände, Wassersport, Restaurants und lebendige Promenaden. Im Westen finden Ruhesuchende, Golfer und Luxusreisende exklusive Resorts mit viel Privatsphäre. Der Norden wiederum begeistert mit grüner Natur, historischen Orten, Wanderwegen und einer authentischeren Atmosphäre.

Wer genügend Zeit mitbringt, sollte daher nicht nur an einem Ort bleiben. Eine Kombination aus dem Süden oder Westen und dem Norden zeigt die ganze Vielfalt Teneriffas.

Mein Fazit

Teneriffa ist deutlich vielseitiger, als ich vor meiner Reise erwartet hatte. Die Insel eignet sich für Familien, Paare, Golfer, Wellnessreisende und sportlich aktive Urlauber gleichermaßen.

Besonders beeindruckt hat mich der Kontrast zwischen den sonnigen Küsten, den exklusiven Luxushotels, der rauen Vulkanlandschaft des Teide und den grünen Lorbeerwäldern im Anaga-Gebirge.

Häufig gestellte Fragen

Teneriffa eignet sich für Familien, Paare, Alleinreisende, Golfer, Wanderer und Wellnessgäste. Durch die unterschiedlichen Regionen lässt sich die Insel sehr individuell gestalten.

Das hängt von den persönlichen Urlaubswünschen ab. Der Süden ist ideal für Strandurlaub, Wassersport und Unterhaltung. Der Westen bietet Ruhe, Golf und luxuriöse Resorts. Der Norden eignet sich besonders für Natur-, Kultur- und Wanderreisen.

Ja. Viele Hotels bieten geräumige Suiten, Kinderclubs und familienfreundliche Bereiche. Besonders Las Terrazas de Abama Suites ist durch seine großzügigen Wohneinheiten und das Kids Camp interessant.

Teneriffa ist grundsätzlich ganzjährig bereisbar. Durch das milde Klima eignet sich die Insel auch in den Wintermonaten für eine Auszeit in der Sonne.

Zu den wichtigsten Ausflugszielen gehören der Teide-Nationalpark, San Cristóbal de La Laguna, das Anaga-Gebirge, Puerto de la Cruz und die verschiedenen Küstenorte im Süden und Westen.

Ja. Besonders der Norden, das Anaga-Gebirge und die Regionen rund um den Teide bieten zahlreiche Wanderwege durch Vulkanlandschaften, Wälder und grüne Bergregionen.

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